Parkour- und Tanzworkshop bringt Taunusschüler in Bewegung

So richtig ins Schwitzen gekommen sind die Taunusschüler bei einem Aktionstag der Barmer-Krankenkasse, den die Schule beim deutschen Sportlehrertag gewonnen hat. Gleich an zwei Orten, in der Kreissporthalle sowie der kleinen Turnhalle, liefen parallel zwei Workshops: Tanzen mit dem ehemaligen Weltmeister Michael Hull sowie die Modesportart Parkour mit Akrobaten von „Urbanatix“.

Einen Hindernisparcours aus Kästen, Wänden und Stangen hatten die Organisatoren in einem Lkw mitgebracht und in der Kreissporthallte aufgebaut. Diese Hindernisse von bis zu 2,20 m Höhe mussten die Schüler überwinden – und dabei immer die Kontrolle über ihre Bewegungen behalten. „Die Logik von üblichem Schul- und Vereinssport wird hier ausgehebelt“, erläuterte Trainer Pablo Giese. Denn beim Parkour – das keine Wettbewerbssportart ist – erhalten die Schüler keine konkrete Aufgabe, wie sie die Hindernisse überwinden sollen. Vielmehr sind sie kreativ gefordert, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren.

Damit die Jugendlichen in keine künstliche Konkurrenzsituation gelangen, begann der Workshop mit einem Gespräch am Anfang, bei dem Angst, Scham, Gefahr und Selbsteinschätzung im Mittelpunkt standen. „Denn der Umgang mit Gefahren ist lernbar, wenn junge Menschen damit umgehen lernen“, ist Giese überzeugt. Deshalb wurden grundlegende Techniken wie der kontrollierte Sprung auf eine Matte zunächst geübt, bevor die Schüler sich auf eigene Faust ausprobieren durften.

Auch die Schüler zeigten sich begeistert vom Angebot. Ben Litzinger würde Parkour gerne auch als Bestandteil des regulären Sportunterrichts sehen. „Uns hat gefallen, dass wir sehr viele Freiheiten hatten und nicht komplett an der Hand genommen wurden“, ergänzten seine Mitschüler Nick Bermbach und Jonas Reminger.

Auch beim Tanz-Workshop, den vor allem Mädchen wahrnahmen, gab es strahlende Gesichter: „Es war richtig toll“, bewertete Nina Theile den Workshop. Die verschiedenen Choreographien mit Drehungen, Klatschen und Sprüngen verlangten nicht nur Bewegungsfreude, sondern auch koordinatives Geschick. Neben Schritten aus Rock’n’Roll und Hip-Hop standen auch Clipdance und als letzter Workshop Paartanz auf dem Programm. Angeleitet wurden die Tänzer von Michael Hull, einem mehrfachen Welt- und Europameister, der auch bei der RTL-Sendung „Let’s Dance“ in der Jury saß. Unterstütz wurde Hull von Tänzer Marcel Wagner, der ein Fitnesstudio in Erbach leitet. Unterstütz von zwei Profis sowie peppiger Musik gelang es schnell, die einzelnen Schritte zu einer gelungenen Choreografie zusammenzufügen. Organisiert wurde der Aktionstag an der Taunusschule von Anita Rybczynski und Raphael Schardt. (Text: M. Rompel)

 

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