Poetry Slam

MELONE

Der Himmel ist blau und mit Wölkchen bedeckt.
Ich bin eine Melone und schwebe in der Luft.
Unter mir ein Haus, ein halber Fisch und eine Hand.
Der Zeigefinger ist ausgestreckt.
Ich bin eine Melone und schwebe in der Luft.
Anklagend zeigt er auf mich.
Als ob es ein Verbrechen wäre, hier zu schweben.
Ich bin eine Melone und schwebe in der Luft.
Ich will doch einfach nur hier schweben.
Ohne verspottet zu werden
Ohne angestarrt zu werden
Oder dass jemand versucht mich herunter zu schießen.
Ich bin eine Melone und schwebe in der Luft.
Ich wünschte, ich wäre unsichtbar.
Warum scheint die Sonne?
Ich könnte sie doch einfach verdecken.
Und ich kann einfach hier schweben.
Ich bin eine Melone und schwebe in der Luft.

Meine Inspiration für das Gedicht „Melone“ habe ich von einem Gemälde des Künstlers Wolfgang Lettl, „Der Hut des Herrn Magritte“ inspirieren lassen. Es zeigt ein gelbes Haus mit ungewöhnlich vielen Schornsteinen auf einer grünen Wiese, aus dieser ragt eine Hand und ein riesiger halber Fisch. Ebenfalls zeigt das Gemälde eine schwebende Melone – diesen Hut hat Magritte selbst getragen und sehr oft gemalt, ich habe ihn schon oft auf Bildern in Ausstellungen gesehen. „Der Hut des Herrn Magritte“ ist meine Inspiration für mein Gedicht.

(Text: Minna Pulkkinen, G8c)

 

DRECK

Fließendes Wasser,
so schön und hell,
die Sonne scheint grell
fahrende Autos,
sie beschmutzen die Umwelt mit ihren Abgasen,
den Boden mit Dreck!
Hilf mir! Ich will weg.
Doch es scheint nicht ganz so zu sein,
sieht man genauer hin, dann weiß man Bescheid,
schöne Blumen blühen am Ort,
leckerer Duft von der Bäckerei dort, manche Menschen laufen vorbei,
sie schützen die Umwelt,
jetzt weiß ich genau
beruhigende Geräusche erzählen es mir,
Umwelt schützen bringt alles,
Fahrrad fahren bringt mehr.
Schütze die Umwelt
Dann ist jeder nett, erspart euch den Dreck!

Ich bin auf das Gedicht gekommen, weil ich mit meiner Poetry-Slam Gruppe nach Bad Camberg gelaufen bin und dabei habe ich mich von den Eindrücken des Marktplatzes inspirieren lassen. Wir haben die Natur und die Menschen dabei beobachtet, haben uns Stichpunkte notiert und sie dann in ein Gedicht umgewandelt. Mir sind die Zigarettenstummel auf dem Kopfsteinpflaster aufgefallen sowie Papiermüll auf dem Boden. Ich habe mich darüber geärgert, dass die Leute ihren Müll nicht in den Mülleimer geworfen haben und mich gefragt, warum es überhaupt so viel Müll gibt.

(Text. Franziska Hollingshaus, R7a)

Kontaktinfos

  • Gisbert-Lieber-Straße 12-14
    65520 Bad Camberg
  • 06434 80 17
  • 06434 80 18
  • Sekretariatszeiten täglich
    von 7:30 - 12:30 Uhr

    Nachmittags nach Vereinbarung

Webseite erstellt von: Technikfabrik GmbH