Französisch-/Wahlpflichtunterricht ab Jahrgangsstufe 7

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6F,
liebe Schülerinnen und Schüler,

in Hessen findet seit Montag, 16.03.2020 an allen Schulen kein regulärer Unterricht mehr statt. Dies hat der hessische Ministerpräsident, Volker Bouffier, im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitagabend bekannt gegeben. Aus diesem Grund musste die für Dienstag, den 17.03.2020 geplante Infoveranstaltung zum Französisch-/Wahlpflichtunterricht an der Taunusschule entfallen.

Auf diesem Weg erhalten Sie und Ihr alle wesentlichen Informationen zu diesem Thema. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen/ Euch unter meiner E-Mail-Adresse udo.schmitt@taunusschule-bc.de zur Verfügung.

Ebenso möchten wir Sie/Euch darüber informieren, dass alle Exkursionen, Studien- und Klassenfahrten sowie Unterrichtsgänge, die bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, leider abzusagen sind. Dies umfasst alle Schulfahrten im In- und Ausland, unabhängig davon, ob der Zielort vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen ist. Das bedeutet für die Schullandheimfahrt nach Norderney, dass sie leider entfällt.

Der Wahlpflichtunterricht (WPU)

Zum Ende der Klasse 6F steht für die zukünftigen Realschüler die Entscheidung für einen Bereich des Wahlpflichtunterrichts an. Diese beruht auf den § 5 Abs. 3 und 4 des Hessischen Schulgesetzes. Sie haben /Ihr habt die Möglichkeit zwischen der zweiten Fremdsprache Französisch und dem Wahlpflichtunterricht (WPU) „Naturwissenschaftliches Experimentieren“ zu wählen.

Warum Französisch?

Französisch ist in Europa die nach Deutsch meistgesprochene Muttersprache (ca. 77 Mio Menschen) und wird auch noch in vielen weiteren Ländern der Welt gesprochen.

Englisch wird in unserer globalisierten Welt als Fremdsprache vorausgesetzt. Weitere fremdsprachliche Kenntnisse sind in einigen Bereichen von großer Bedeutung und können je nach Berufswunsch die Chancen auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt verbessern.

In Europa ist vor allem Frankreich einer der wichtigsten Wirtschafts-und Handelspartner für Deutschland.

Neben diesen beruflichen Zukunftsperspektiven hat die französische Sprache den praktischen Nutzen, dass die in der Schule erworbenen Kenntnisse direkt angewandt werden können (z.B. im Urlaub). Die Schülerinnen und Schüler haben so recht schnell Erfolgserlebnisse. Zudem ermöglicht Französisch den Zugang zu französischsprachigen Zeitschriften, Fernsehen, Radio, Musik und Theater. Austauschprogramme und Sprachreisen ermöglichen das Eintauchen in die Kultur und deren Kennenlernen. Dadurch erweitern die Schülerinnen und Schüler ihren Horizont und werden multikultureller.

 

Das Erlernen der französischen Sprache erfolgt durch Lesen, Hören, Sehen, Sprechen und Schreiben.  Hierbei stehen alltagsrelevante Themen, wie der Besuch von Austauschpartnern, Familienurlaube, Einkaufen und über sich und seine Vorlieben sprechen im Vordergrund. Unterstützt wird das Sprechen z.B. durch Originalmaterial (CD, Film, Textauszüge aus Zeitschriften und Büchern, französische Musik, …).
Schülerinnen und Schüler kennen bereits viele französische Wörter aus dem Alltag, z.B. Kaffee (café), Terrasse (terrasse), Bonbon, Adresse oder Illusion. Und auch aus dem Englischen kennen die Schülerinnen und Schüler bereits viele französische Wörter (to arrive – arriver, dangerous – dangereux). Die Verknüpfung der Sprachen unterstützt die Schülerinnen und Schüler beim Lernen von Sprachen.

Konkret kann das Gelernte in Jahrgangsstufe 9 im Rahmen unseres Austauschprogramms mit Moulin angewandt werden.

 

Wer sollte Französisch wählen?

  • Jede*r, die/der Spaß am Erlernen einer Fremdsprache hat.
  • Jede*r, die/der eine Sprache auch aktiv nutzen möchte.
  • die Schülerinnen und Schüler, die nach der Jahrgangsstufe 10 die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) machen wollen. Allerdings muss dann die zweite Fremdsprache durchgängig bis zum Ende der Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) belegt werden. Wer die zweite Fremdsprache vorher abwählt, bekommt den Französischunterricht nicht angerechnet und muss – falls doch die Allgemeine Hochschulreife erlangt werden soll – in der Einführungsphase mit einer zweiten Fremdsprache beginnen (die Taunusschule bietet für diese Schülerinnen und Schüler Spanisch an). Wer erst in der Einführungsphase mit einer zweiten Fremdsprache beginnt, muss diese bis zum Abitur durchgängig belegen.

 

TIPP: Man sollte vor der Wahl einen realistischen Blick auf die aktuellen schulischen Leistungen werfen!

 

Warum WPU „Naturwissenschaftliches Experimentieren“?

Laut Hessischem Schulgesetz soll der WPU-Unterricht Bezüge zum Regelunterricht aufweisen (Hess. Schulg. § 5 Abs. 3). Im Fach „Naturwissenschaftliches Experimentieren“ wird der naturwissenschaftliche Regelunterricht erweitert. Versuche z.B., für die im Regelunterricht häufig keine Zeit bleibt, finden in diesem WPU ihren Platz. Wem der naturwissenschaftliche Unterricht gefällt, dem wird dieser handlungsorientierte Ansatz einen Motivationsschub verschaffen. Die praktischen Effekte vorhergehender theoretischer Überlegungen zu sehen, ist sicher faszinierend. Darüber hinaus hat sich die Bedeutung der Naturwissenschaften für die Berufswelt in den letzten Jahren deutlich erhöht.

Wie wird gewählt?

Die Einwahlen können nur über WebUntis am Computer (nicht in der App) in der Zeit vom 23.03.2020 bis 30.03.2020, um 20:00 Uhr vorgenommen werden.

Eine detaillierte Anleitung finden Sie (anhand eines Wahlbeispiels) im Anhang und auf der Homepage. Sollten dennoch Probleme bei der Einwahl auftreten, melden Sie sich bitte umgehend bei mir.

Bitte beachten Sie bei der Wahl:

Es muss Französisch oder Naturwissenschaftliches Experimentieren gewählt werden. Diese Wahl ist eine Pflichtwahl.
Bei Rückfragen wenden Sie/wendet Euch gerne an mich. Ich stehe beratend zur Seite.
Ich bin für Sie/Euch über meine E-Mailadresse erreichbar: udo.schmitt@taunusschule-bc.de


Mit freundlichen Grüßen aus der Taunusschule

Udo Schmitt, Schulzweigleitung

 

Kontaktinfos

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