Mut haben, Neues zu wagen

Eine Pause für alle, die einen mutigen oder neuen Start erleben, gab es kurz vor den Herbstferien an der Taunusschule. Zusammen mit Pfarrer Bastian Michailoff und Kaplan Tomasz Kruszewski haben die Schülerinnen und Schüler darüber nachgedacht, was ihnen in den ersten sechs Wochen des Schuljahres Gutes widerfahren ist und was sie an Neuem gewagt haben. Sind sie mittlerweile an der Taunusschule angekommen? Vor allem Fünftklässler, aber auch einige Lehrer sowie ältere Schülerinnen und Schüler berichteten von ihren Erfahrungen: Das Fach Digitale Welt ist für die Kleinsten an der Taunusschule ein vollkommen neues und spannendes Unterrichtsfach, in Englisch wurden die ersten Vokabeltests gemeistert und sogar schon die ersten Klassenarbeiten an der weiterführenden Schule geschrieben.
 
„Meine Sorge war, dass ich nicht mit meinen Freunden aus der Grundschule in eine Klasse komme oder keine neuen Freunde finde“, berichtete eine Schülerin. Doch diese Sorge war zum Glück unbegründet. Insgesamt fühlen sich die Jüngsten in der Schulgemeinschaft wohl. „Mut ist, Dinge trotzdem zu machen“, erläuterte Kaplan Kruszewski. „Nur so kann man wachsen.“ Sein evangelischer Kollege berichtete von seinen eigenen Hemmungen als Fünftklässler, vor anderen Menschen zu reden – „Und jetzt mache ich dies ständig!“ Als Erinnerung an die Pause verteilte Monika Werner, verantwortliche Lehrkraft für die Schulseelsorge, kleine Mutmachmurmeln, die die Lernenden daran erinnern sollen, dass es sich lohnt, aufzustehen und aufeinander zuzugehen – genau wie im gleichnamigen Lied, das alle gemeinsam anstimmten.
Die Schulseelsorge steht mit ihren Angeboten allen Schülerinnen und Schülern offen, unabhängig von einer Religionszugehörigkeit. (Text und Fotos: Myriam Rompel)

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