


Wie viele Schüler und Schülerinnen gibt es hier? Wie viele Lehrer? Und was sind noch einmal die Taunusschul-Regeln?
Nein, das ist kein Quiz. Doch diesen und ähnlichen Fragen hat sich die Klasse 5Gb gemeinsam mit ihrer Englischlehrerin Frau Felkl nach gut einem halben Jahr an der Taunusschule gewidmet und ihre neue Schule in einem Englischprojekt vorgestellt. Hierbei konnten sich die Schülerinnen und Schüler das zu erstellende Produkt und die Arbeitsweise selbst aussuchen. Sie hatten die Wahl zwischen einer Broschüre, einem Lapbook und einem klassischen Poster und konnten alleine, zu zweit oder auch in einer kleinen Gruppe arbeiten. Diese Wahlmöglichkeiten gefielen der Gruppe, wie Marie bestätigt:
„Es macht Spaß mit anderen zusammen zu arbeiten, und es ist toll, dass man nicht nur alleine oder zu zweit, sondern auch zu viert arbeiten darf.“
Auf Englisch, bitte!
Natürlich sollten die Produkte auf Englisch gestaltet werden. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler das bisher Gelernte vertiefen und erweitern. Für die Taunusschul-Regeln beispielsweise nutzten sie den vor kurzem gelernten Imperativ oder Satzstrukturen mit „can“ bzw. „can’t“. Um das Gebäude zu beschreiben, konnten sie „There is / are“ oder „We have got / haven’t got“ verwenden. Der Wortschatz über „Schule“ wurde umgewälzt und viele neue Vokabeln wurden gelernt. Hierbei zeigten die Schülerinnen und Schüler sehr großes Interesse.
Maryam ist nur eine von vielen, die dies bestätigt:
„Ich habe sehr viele neue Wörter gelernt, die ich davor noch nicht kannte.“
Alle beteiligten sich, alle wendeten die englische Sprache an. Dabei waren ausnahmslos alle auch noch sehr kreativ in der Gestaltung ihres Produkts.
Der Gallery Walk
Am Ende der Arbeitsphase gab es dann zum Abschluss einen „gallery walk“. Das Klassenzimmer verwandelte sich in eine Galerie, die erstellten Broschüren, Lapbooks und Poster waren die Exponate. Wie in einer richtigen Galerie wandelten die Schülerinnen und Schüler leise umher, um sich alle Exponate in Ruhe anzuschauen. Oft hörte man ein „Oh“ und „Ah“ als Erstaunen über die geleisteten Meisterwerke. Insgesamt kam der gallery walk bei allen sehr gut an. Leandro zum Beispiel äußert sich wie folgt: „Unseren gallery walk fand ich sehr toll, weil man dadurch auch gesehen hat, was die anderen so gemacht haben.“
Noch mehr Englisch
Zusätzlich zum gallery walk stellten einige Gruppen ihr Produkt sogar noch freiwillig der Lerngruppe auf Englisch vor und schulten so ihre Sprachpraxis und Präsentationstechnik.






Immer wieder gerne
Abschließend lässt sich sagen: Es war ein rundum gelungenes Projekt, das allen sehr viel Spaß gemacht hat und die englische Sprache gewinnbringend aufleben ließ. Paula bestätigt dies:
„Es hat Spaß gemacht, da man basteln konnte, aber man musste sich auch anstrengen, dass 1. alles schön aussieht, 2. alles richtig geschrieben ist und 3. man die richtigen Wörter benutzt.“
Auch Anna argumentiert:
„Ich würde so eine Art von Projekt sehr gerne wieder machen. Denn mir hat das sehr gut gefallen. Denn ich habe bei diesem Projekt sehr viel zu dem Thema und über unsere Schule gelernt. Diese Art von Lernen macht echt Spaß.“
(Text: Sophia Elias, Verena Felkl; Fotos: Verena Felkl)




