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Vor Pausenende meist schon ausverkauft – der Schülerkiosk der Taunusschule
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Immer freitags sind die Schüler der 8. Hauptschulklasse fürs Frühstück an der Taunusschule verantwortlich. Besonders beliebt sind die knusprigen, warmen Pizzabrötchen und die Obstspieße. Bereits seit den 90-er Jahren machen Schülerinnen und Schüler ihren Altersgenossen an der Taunusschule ein Frühstücksangebot. Daraus entwickelte sich dann mit der Zeit der Schülerkiosk. Man versuchte bereits damals einer ungesunden Pausenverpflegung bzw. gar keinem morgendlichen Essen entgegenzuwirken.. |
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Anbindung an das Fach Arbeitslehre
An der Taunusschule wird im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts des Fachs Arbeitslehre das Projekt „Schülerkiosk“ eingebettet. So bekommen die Jugendlichen einen Einblick in die betriebliche Arbeitswelt und werden in praktischer Weise geschult.
Neben fachlicher findet auch die fachübergreifende Sachvermittlung statt: Preiskalkulation, genaue Buchführung und Kassenabschluss sowie eine Gewinn- bzw. Verlustberechnung sind ebenfalls wichtige Bestandteile. Eigens entwickelte Arbeitsblätter helfen den SchülerInnen hierbei.
Da gesunde Ernährung im laufe der Zeit einen wichtigen Stellenwert bekommen hat, müssen Rezepte immer wieder auf Ihre Zusammensetzung hin überarbeitet werden, zum Beispiel:
- Wo kann ich Fett sparen?
- Wo kaufe ich Obst und Gemüse in Bio-Qualität?
- Welches Lebensmittel kann ich dafür einsetzten?
- Welche Lebensmittel wirken sich negativ auf den Organismus aus?
Eigenverantwortung
In Eigenverantwortung sind die Schüler tätig und organisieren sich größtenteils selbstständig: Es müssen Rezepte ausgesucht und ausprobiert, der Einkauf geplant und am Nachmittag durchgeführt werden, wobei auf gute, günstige Einkaufsquellen geachtet wird. Bei der Produktion der Pausensnacks sollen eigene Fähigkeiten (Eignung) und Interessen (Neigung) erkannt werden. Hinzu kommt das Aufräumen des Kioskstandes und des Produktionsraums, der Schulküche.
Die Brötchen werden von Schülern vor Schulbeginn beim Bäcker abgeholt und nach Schulbeginn vom Erlös bezahlt. Die Roggenbrötchen werden in Absprache mit dem Bäcker speziell für uns gebacken, da die ursprüngliche runde Form nicht gut zum Überbacken geeignet ist. Zurzeit werden ca. 250 Teile „produziert“.
Gemeinsam überlegt die Gruppe, welches Obst und Gemüse zur Dekoration verwendet werden soll, aber auch gleichzeitig für ein anderes Produkt verwendet werden kann: z.B. Trauben passen zu Käse, Resttrauben werden wiederum für Obstspieße verarbeitet. Es werden saisonale Obstsorten aus biologischem Anbau für Obstspieße verarbeitet.
Soziale Komponente durch „Marketingstrategie“
Gemeinsam wurde zu Schuljahresbeginn 2008 eine neue Marketingstrategie erarbeitet. Das Ergebnis waren ein neues Logo, sowie ein aussagekräftiger Slogan. Mit „Wir für Euch“ soll die soziale Komponente angesprochen werden. Durch das Projekt „Schülerkiosk“ wird das eigenverantwortliche Handeln in die Pflicht genommen, für andere Mitschüler etwas Gutes zu tun. Dies stärkt wiederum das Selbstbewusstsein und das Ansehen der Hauptschüler, die hier zum Einsatz kommen. Einheitliche Schürzen und Kappen des Verkaufteams sollen die Wertigkeit der geleisteten Arbeit und die Einheit verdeutlichen.
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Der erwirtschaftete Gewinn wird am Schuljahresende gedrittelt. Zwei Drittel werden den Schülern in die Klassenkasse einbezahlt. Das Geld wird von den Schülern für die Abschlussfahrt oder eine andere gemeinsame Aktivität genutzt. Ein Drittel erhält der Fachbereich Arbeitslehre, z.B. zur finanziellen Unterstützung bei Projektprüfungen in den Hauptschulklassen, Neuanschaffungen in der Schulküche usw.











