Erfahrungsberichte

Amerika 2011

Amerika-Austausch 2011: Bad Camberg – West Lafayette

Vom 22. März bis 1. April waren wir mit der Klasse G8a (bilinguale Klasse), Frau Luley (Organisation des Austauschs) und Frau Milbrodt (Klassenleitung) in den USA, um unsere Partnerschule in West Lafayette zu besuchen – denn es ist Teil des bilingualen Zweiges der Taunusschule, im 8. Schuljahr am Austausch mit unserer Partnerschule in den USA (die West Lafayette Junior/Senior High School) teilzunehmen.
Nachdem wir, nach fast 16 Stunden Reise, in Indianapolis gelandet waren, begrüßte uns Mr. Studt, der einzige Deutschlehrer der Schule. Als wir unsere Koffer geholt hatten, fuhren wir mit einem gelben, amerikanischen Schulbus an die Schule, wo uns unsere Gastfamilien bereits freudig erwarteten. Die nächsten zehn Tage wurden Tage voller toller Ausflüge – den einzigen Ausflug, den wir mit den Austauschpartnern unternahmen, war ein Ausflug nach Indianapolis, wo wir das Indiana State Museum besichtigten. Natürlich unternahmen wir auch noch weitere Ausflüge, wie z.B. in den Wolf Park, in die Purdue University oder in das Brownsburg Space Center. Einmal Shopping mit der ganzen Klasse war ebenfalls dabei. Die Ausflüge waren wirklich sehr schön und interessant!Uns ist aufgefallen, dass Amerikaner einen ganz anderen Lebensstil haben als wir. So z.B. die Malls: Dort gibt es Geschäfte, die es in Deutschland nicht gibt, wie Abercrombie & Fitch oder Aeropostale. Auch die Atmosphäre zu Hause ist anders: In meiner Familie ist man, wenn man etwas essen wollte, zum Kühlschrank gegangen und hat sich selbst bedient. ….
Am Wochenende gab es keine Ausflüge mit der Klasse. In dieser Zeit unternahmen wir mit der Gastfamilie etwas – dies war von Familie zu Familie verschieden.…. dieser Austausch war eine tolle und aufregende Erfahrung, die sehr viel Spaß gemacht hat!
Der Gegenbesuch der Amerikaner war in diesem Jahr vom 1.- 9. Juni. Auch die amerikanischen Schüler hatten ein volles Programm während sie hier waren: Eine Fahrt nach Marburg, nach Rüdesheim inklusive Umgebung und Marksburg; ein Ausflug nach Köln, an dem auch unsere Klasse teilnahm, und weitere Programmpunkte.
Der endgültige Abschied für dieses Jahr wurde dann mit einem Klassengrillen gefeiert, bevor wir unsere Gäste am nächsten Morgen nach einem gemeinsamen Frühstück leider wieder verabschieden mussten!

(Louisa Becker, G8a / Eva Milbrodt)

Eine neue Partnerschule in den USA – Portage 2012

Zum ersten Mal ging der Austausch der Klasse G8a in diesem Jahr zu unserer neuen Partnerschule in Portage, Indiana, einer kleine Stadt in der Nähe von Chicago. Der Austausch hat uns viel Spaß gemacht und viele neue Freundschaften entstehen lassen. Unser englischer Wortschatz wurde durch den Austausch auch erweitert.
Als wir montags morgens in den Bus stiegen, waren wir alle sehr aufgeregt und gespannt, was uns in dem noch für die meisten unbekannten Land erwarten wird. Nach einem turbulenten Flug, der elf Stunden dauerte, holte uns ein typischer amerikanischer gelber Schulbus am Flughafen in Chicago ab. Er brachte uns zur Portage High School. Dort trafen wir unsere Austauschüler, welche uns dann mit nach Hause nahmen.
Während unseres Austausches haben wir viel Neues kennen gelernt und Erfahrungen gesammelt. So haben wir z.B. ein Ausflug nach Chicago oder zu den Indiana Dunes (Dünen) gemacht.
Als wir mit den Austauschschülern zusammen einen Ausflug nach Chicago, Illinois, machten, besichtigten wir, trotz des schlechten und kalten Wetters, ein Baseballstadion der Chicago Cubs. Danach machten wir noch eine Bootstour auf dem Chicago River durch die Hochhäuser von Chicago. Dann hatten wir noch Zeit alleine mit unseren Austauschschülern.
Den Ausflug zu den Dünen machten wir Deutschen alleine, unsere Austauschschüler hatten Schule. An diesem Tag hatten wir wunderschönes Wetter – es war zwar windig, aber die Sonne schien ununterbrochen vom Himmel. Ein Großteil der Klasse verbrachte die meiste Zeit am Lake Michigan. Ein paar liefen mit den langen Jeans bis zu einer Sandbank in den See und ließen sich danach wieder von der Sonne trocknen! Der Sand war warm genug, um barfuß zu laufen. Dies haben auch die beiden Lehrerinnen ausgenutzt, wobei sie sich viel zu weit vom Bus entfernten. Ein Polizeiauto war so freundlich, sie zurück zum Bus zu fahren.
Der Abschied tat weh. Nach fast zwei Wochen waren uns unsere Gastfamilien ans Herz gewachsen. Wir trösteten uns mit dem Gedanken, dass die meisten schon in sechs Wochen wieder kommen würden.
Kurz vor den Sommerferien werden die Amerikaner hier in Bad Camberg sein. Sie werden viele Ausflüge, zum Beispiel nach Limburg, Mainz oder Bonn, machen. Ein weiteres Highlight wird die Besichtigung des Kunstateliers von Herrn Welge sein. Nach den zwei Wochen Bad Camberg folgt noch eine Woche München für die amerikanischen Schüler!
Uns gefiel der Austausch nach Amerika super gut. Es war eine großartige Erfahrung für jeden. Wir hoffen, dass es für die Amerikaner genauso schön wird!

(Charlotte Escher, Chiara Jegelka, Benita Schmidt, Annika Wegjan / G8a)

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